Edouard Manet in Wuppertal

Am 21.02.2018 ein erinnerungswürdiger Besuch in Wuppertal organisiert und vorbereitet durch Clubmeisterin PF Hildegard Mai und PF Dr. Berthold Breidenbach.

Ed. Manet (1832-1883) – auch als Übervater der Malerei des 19. Jh. bezeichnet – verbindet die Avantgarde der Impressionisten mit der konservativen Malerei des Salons. Die Werke der Ausstellung wurden aus weltweiten Sammlungen aufgrund einer Idee und der Mitfinanzierung des Unternehmers Heinz-Olof Brennscheidt zusammengestellt

Westfälisches Wirtschaftsachiv

Das Westfälische Wirtschaftsarchiv (WWA) ist die regionale Dokumentationsstelle für die Wirtschaft in Westfalen und Lippe. Es betreut das Archivgut von Unternehmen, Kammern, Verbänden und Persönlichkeiten der Wirtschaft und berät sie in allen Fragen der Archivpflege. Es kooperiet mit Forschungseinrichtungen und erstellt wissenschaftliche Puplikationen über seine Bestände.

Im WWA finden sich als Wissensspeicher weitgehende Materialien zur wirtschaftlichen, sozialen und techischen Enwicklung der vorindustriellen Gewerberegionen und dem Wandel von der Mitte des 19. Jh. bis zur Gegenwart. Entdeckt werden können Dokumente aus seinerzeit wichtigen Branchen der westfälischen Wirtschaft, z.B. Tabak-, Brau- Metall-  bis zur Montanindustrie.

Die Arbeit des WWA wird von der Gesellschaft für Westfäische Wirtschaftsgeschichte e.V. (WWG) gefördert. Dieses Netzwerk mit regelmäßigen Vortragsveranstaltungen und Tagungen mit eigenem wissenschaftlichen Schriftreihen wird geleitet von Vorstandsmitglied und Geschäfttsführer sowie Direktor des WWA Dr. Karl-Peter Ellerbrock, der am 7.2. 2018 mit Beantwortung vieler interessanter Fragen im PROBUS Club Dortmund referierte.

 

Mauerbau zwischen Mexiko und den USA –

Mauerbau zwischen Mexiko und den USA –

Verschärfung oder Lösung der Migrantenproblematik?

„Trump wird die Mauer bauen, da er sonst unglaubwürdig wird“, war die pessimistische Feststellung von Prälat Bernd Klaschka in seinem Vortrag beim PROBUS-Club Kleve.

Mexiko war für ihn viele Jahre seine zweite Heimat, als er in Orizabita/Mexiko, eine durch Armut geprägte Pfarrei, aufbaute und verwaltete. Später diente er als Hauptgeschäftsführer 13 Jahre im katholischen Hilfswerk für Lateinamerika „Adveniat“.

Gerade diese beiden Verwendungen wiesen Prälat Klaschka als Experten für das Vortragsthema bei PROBUS aus.

In seinem Referat machte er auf die geschichtliche Entwicklung zwischen den USA und Mexiko aufmerksam, und er beschrieb die wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Situationen entlang der 3144 km langen Grenze. „Die Beziehungen zwischen den beiden Ländern ist überaus schwierig“, erklärte Klaschka und verwies auf die vielen wirtschaftlichen und familiären Verflechtungen, die jetzt durch eine immer dichter werdende Grenze nachhaltig gestört werden. „Die Grenze zerreißt Familien und Kulturen“, bedauerte er. Aber auch der Handel bricht ein, weil dieser offene Grenzen braucht. Klaschka konnte seine Bewertungen durch viele Beispiele aus dem täglichen Leben untermauern und sorgte so für ein anschauliches Bild der Lage, welches sich dadurch leider nicht weniger deprimierend darstellte. Auf die Frage aus dem Zuhörerkreis, der merklich still und beeindruckt Klaschkas Worte folgte, was denn nun die katholische Kirche machen könnte, erwiderte er: „Wir werden weiterhin Migrantenfamilien unterstützen und ihnen solidarisch beistehen. In unserer Kirche gibt es keine Ausländer!“. Im Anschluss an den Vortrag zeigte der Film des SWR „Höllenritt nach Tijuana“ in bedrückender Weise einzelne Schicksale von Migranten, die nicht nur die Grenzsicherungstruppen fürchten müssen sondern auch Überfälle von organisierten Banden auf ihren jeweiligen Fluchtwegen. „Armut ist der größte Feind der Menschheit und die größte Herausforderung unserer Zeit“, schloss Klaschka seinen ergreifenden Vortrag.

Michael Urban, Präsident des PROBUS-Club Kleve bedankte sich beim Referenten und konnte berichten, dass dieser auf sein Honorar verzichtete zugunsten einer Spende für Adveniat, die unter großem Beifall der Zuhörer übergeben wurde.

 

Präsident, Mike Urban überreicht die Spende an den ehem. Geschäftsführer von Adveniat, Prälat Bernd Klaschka

Prälat Bernd Klaschka schildert die Verhältnisse in Mexiko. Die Zuhörer sind tief beeindruckt.

Benefizkonzert St. Reinoldi

Die Stadtkirche St. Reinoldi in Dortmund ist die größte und schönste Kirche in Westfalen. Aus Anlaß der Geburtstage von PROBUS-Freund Manfred Stinshoff und seiner Frau Dagmar fand dort am 20. Jan. 2018 ein privat organisiertes Konzert verbunden mit einer Spendensammlung zur Erneuerung der Orgel statt.

Im Rahmen dieser großen Veranstaltung spielten die Künstler: Kantor Klaus Eldert Müller (Orgel+Klavier), David Friedemann Strunck (Oboe) und Steinar Nielsen (Horn):

 

„NORDWÄRTS“ in Dortmund

„Nordwärts“ ist ein seit 2015 auf 10 Jahre angelegtes Entwicklungsprogramm, das die Stärken der nördlichen Stadtbezirke von Dortmund in den Fokus der Öffentlichkeit rücken soll. Der Strukturwandel in Dortmund ist seit Jahren sehr erfolgreich, die möglichen Potentiale im Norden sind jedoch noch nicht richtig ausgeschöpft. Dies soll durch das Projekt geändert werden und auch als Pilotprogramm für andere Stadtbezirke oder Städte dienen.

Durch Beteiligung und Einbeziehung aller Kreise der Bevölkerung sollen im Norden besonders innovative und effiziente Ideen und Projekte generiert oder weiter entwickelt werden. Hierfür erhielt dieses Dekaden-Projekt im November 2017 den „European puplic sector award“ gegenüber einer Vielzahl von Bewerbungen aus ganz Europa.

Über dieses breit angelegte Dialog- und Beteiligungsprojekt informierte die Leiterin der Koordinierungsstelle Frau Michalela Bonan am 17.01.2018 detailliert und ausführlich die Mitglieder des PROBUS Clubs Dortmund.

 

 

Adventliches Fest 2017

Am Nikolaustag fand in der kath. Kirche St. Ewaldi in DO-Aplerbeck die vorweihnachtliche Adventsfeier 2017 statt.

Bei der Begrüßung durch den Hausherrn Pfarrer Ludger Hojenski stellte er die Geschichte der Kirche und der Namensgeber „Sancti Ewaldi“ vor, die als Märtyrer im 7.Jh. in dieser Gegend starben.

Nach musikalischem Vorspiel mit Orgel und Gesang und einer Ansprache von PF Ulrich Strunck (evgl. Pfarrer i.R.), in der er den Nikolaustag und aktuelle weltpolitische Themen behandelte, folgte die Andacht mit PF Heinrich Schreckenberg (kath. Pfarrer i.R.). Sein Thema war der Begriff der „Zeit“ als Urbegriff der Welt, die der „Ewigkeit“ Gottes gegenübersteht.

Weitere Musik durch Orgel und Solosänger schloss die Feier mit dem „Vater unser“ und Fürbitten ab. Zur Überraschung tauchte dann noch PF Strunck in einer Nikolaus-Verkleidung auf, um Geschichten aus dem Leben des  Bischof von Myra zu erzählen.

Dankesworte von Präs. F. Peter Schmitz in der Kirche und  ein anschließendes Menues  im ital. Restaurant „Linguini“ bildeten den Abschluss dieses  erinnerungswürdigen Tages.

St. Ewaldi in DO-Aplerbeck

Begüßung durch Pfr. Hojenski

Überraschungs Nikolaus

Andacht mit PF Schreckenberg und Strunck

WALHALLA – vom Kriegerparadies zur Gedenkstätte

Am 15. 11.2017 war die Ähnlichkeit der Begriffe: die Götterhalle WALHALL in der nordischen Mythologie und Jahrhunderte später die Ruhmeshalle WALHALLA in der Nähe von Regensburg an der Donau, Gegenstand eines Vortrages von F. Peter Schmitz Präsident 2017/18 im PROBUS Club Dortmund.

Diese Namen sind es, die zwar geschichtlich weit auseinander liegen, aber sinngemäß auf ähnlichen Grundlagen im Bewusstsein der früheren und heutigen Menschen im Norden Europas basieren. Sie verbinden auch den Glauben an ein Weiterleben nach dem Tod als Fundament des damaligen Götterglaubens und der christlichen Glaubenslehre.

Gliederung: – Nordische Heldensagen: Walhall als Kriegerparadies: Ursprung und Legende, Umfeld-Ort, Leben in der Totenhalle, Ansätze in Literatur und Musik – Walhalla als Gedenk- und Ruhmnesstätte: Geschichte, Stil und Ausstattung, Büsten, Heinrich Heine, Gedenktafeln

 

 

 

Baukunstarchiv NRW in Dormund

2018 soll das Baukunstarchiv NRW im ehemaligen Ostwall-Museum in Dortmund eröffnet werden. Über die Geschichte des Hauses sowie die zukünftigen Aufgaben sprach Frau Dipl. Arch. Regina Wittmann (TU DO) beim PROBUS Club Dortmund.

Im Baukunstarchivs werden Vor- und Nachlässe der Architektur, Innen- und Landschaftsarchitektur, des Städtebaus und des Bauingenieurwedens sicher verwahrt, wissenschaftlich bearbeitet und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und präsentiert.

Spende für das Projekt „Dortmund spielt draußen“

Seit 2013 gibt es in Dortmund diese private Initiative, deren Ziel es ist, Kinder wieder mehr dazu zu bringen, draußen zu spielen. Kinder brauchen Freiraum und haben ein Recht auf Spiel außerhalb von Wohnungen. Das Projekt bildest ehrenamtliche Fachkräfte aus, die Anregungen an Schulen und und Eltern geben können.

Der PROBUS Club Dortmund hat dieses Projekt im Rahmen der Förderung gemeinnütziger Arbeiten mit 1.000 Euro unterstützt.

Übergabe der Spende an (v.l.) Dr. M. Albrecht, Vors. Kinderschutzbund, F. P. Schmitz, PC DO, Frau A. Jaitner, Projektleiterin, J.B. Osthoff und Dr. B. Theophil, PC DO

Arbeitsmittel zum Spielen im Freien und in der Natur

Spende an Musikschule Dortmund

Am 10.10.2017 fand ein Benefizkonzertes zugunsten des Fördervereins der Musikschule Dortmund des Musikkorps der Bundeswehr mit einem Vorprogramm vom Bläserorchester AufWind unter Leitung des Probusfreundes Prof. Heinz Kricke statt. Der PROBUS Club Dortmund übergab eine Spende in Höhe von 1.000 Euro.

Übergabe an Frau F. Ladage und Herrn V. Gerland durch F. P. Schmitz