Der Themennachmittag machte eindrucksvoll deutlich, welche Bedeutung der Projektkurs zur Erinnerungsarbeit für den Abiturjahrgang 2025 hat. Unter der Leitung von Franziska Frankfurth und Nils Looschelders setzte sich die Q2 intensiv mit Nationalsozialismus, DDR‑Diktatur und Kolonialgeschichte auseinander.
Projektteilnehmer Gislain N. berichtete über die mehrtägige Gedenkstättenfahrt nach Berlin sowie über biografische Recherchen und Interviews, die historisches Lernen mit persönlicher Reflexion verbanden und so zur Stärkung demokratischer Werte beitrugen.
Besonders hervorzuheben war das Referat von Kian L., ebenfalls Teilnehmer des Projektkurses, der gemeinsam mit Til S. die Erinnerungskultur in Duisburg‑Homberg untersuchte. Begleitet von Dirk Lachmann und dessen Projekt „Homberg unter dem Hakenkreuz“ zeigte ihre Arbeit, wie engagiert junge Menschen zur lebendigen lokalen Erinnerungskultur beitragen.
Seit 2019 ist der Projektkurs ein bedeutendes schulisches Angebot, das junge Menschen befähigt, Vergangenheit verantwortungsvoll zu deuten und daraus Haltung für die Gegenwart zu entwickeln.
PD

